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Tagebuch |
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| Gemeinschaftsblog von den Vögelchen und mir. Tagesgeschehen, Lebensweisheiten und Nichtigkeiten, die die Welt bewegen. Oder auch nicht. Oder wenigstens nur meine. Spätestens so alle Monat wird hier was neues stehen. Meistens. |
| Was bisher geschah: | ||
| Juli 2007: Urlaub, Haare | Oktober 2007: Unfälle | Mai 2008: Zeit |
| August 2007: Jacky | November 2007: Menschen | Oktober 2009: Passiert |
| September 2007: Tage | Januar 2008: Meistens |
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Passiert ist jede Menge in den anderthalb Jahren. Meine Vögelchen sind frech wie Oscar, mein Auto ist
endlich abbezahlt, der Neksus gehört immer noch mir und ich hab nen neuen Nachnamen, denn ich hab
geheiratet. :) posted by GreenMilan am 13.10.2009 |
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Mal wieder was neues schreiben? Joar, doch, tue ich hiermit. posted by GreenMilan am 08.05.2008 |
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Wie gesagt - meistens wird hier alle Monat etwas neues stehen. Diesmal eben nicht. Wieder ein neues Jahr, wieder alles gleich, möchte man meinen. Aber das ist nichts, worüber ich mich beschweren würde, eher das Gegenteil. Nein, auch das nicht. Es ist einfach gut wie es ist. Wie es war? Den Besuch meiner vor Weihnachten hab ich überlebt, es gab auch einen schicken Teppich dafür. Und lecker Raclette-Essen. Und Weihnachtsmarkt mit Tasse für Michael, Sterns großen Bruder. Die Vögel waren anfangs in OL etwas moppelig, weil der Raum dann ja doch etwas kleiner ist als ihre gewohnten Wohnzimmer. Aber mit Leckerlies und besonders mit blingblingdingeling bekommt man sie doch aus der Reserve gelockt. Ihr Favorite war das Wii-Spiel "Super Mario Galaxy". Und weil es den beiden ja sooo gut gefiel, habe sogar ich mich daran das ein oder andere öftere mal dran versucht. Erstaunlicher weise sogar recht erfolgreich, obwohl Jump'n'runs ja eigentlich so gar nicht mein Fall sind. Und dann noch diese schrägen Perspektiven... Was tut man nicht alles für das Viehzeug. Light Shooter und ihre neue Badewanne, wo man gleichzeitig zu zweit drin planschen kann mögen sie übrigens auch und ihre neue UV-Licht-Lampe sowieso (wichtig für Vitamin-D-Versorgung und Federn und Eibildung, falls sie wieder böse sind, ich bin ja nicht den ganzen Tag zu Hause und kann sie überwachen). Weihnachten selbst war prima, wie immer. Sehr ruhig im Oldenburger Familienkreis, Ente gab es diesmal genug, nur ein wenig Schnee hat gefehlt. Der Baum war schief wie immer, aber das gehört seit meiner Kindheit zu Weihnachten einfach dazu. *g* Silvester war etwas strange. Es herrschte eine dermaßen dicke Nebelsuppe, dass man gerade mit viel Phantasie das Feuerwerk 2 Straßen weiter sehen konnte. Hören konnte man es allemal, der Schall wird vom Nebel ja unten gehalten. Es war also laut und weiß, weniger bunt. Dafür feuchtfröhlich, roter Sekt ist lecker. Macht aber, dass man gerne mal mit dem kleinen Zeh einen Stuhl mitnimmt und sich dann nur mit Mühe am nächsten Tag daran erinnern kann, was denn der Grund für die plötzlich auftretenden Laufprobleme ist. Zwei Stunden später war es draußen übrigens richtig hell - eine weiße Wand hatte sich vor die Fenster geschoben und die Sicht war ca. 1 m weit. In der Arbeit haben wir eine "Umstrukturierung" hinter uns gebracht mit Umzügen und neuen Zimmeraufteilungen. Ich bin in den 2. Stock und ins damit Team umgezogen worden, habe eine neue Zimmerkollegin, die jeden morgen 2 Stunden mit dem Zug aus Essen hierher fährt. Mit der vertrage ich mich zum Glück sehr gut. Hach, es wär doch mal was, so nach 6 Jahren Wochenendbeziehung zusammenziehen zu können. Ist kein muss, ist nichts, was wir bisher stark vermisst hätten, wäre aber dennoch sehr schön. Naja, abwarten und Tee trinken. Und frühstücken. Morgen ist Altweiber und da wird hier im Amt gefrühstückt. Karnevalsfrühstück im 3., AKF(Anti-Karnevals-Frühstück) im 2. Stock. Jeder bringt was mit, man frühstückt gemütlich von 9 bis 11 und geht dann satt und zufrieden wieder nach Hause. Feine Sache das. Besonders das AKF. Und dass ich danach direkt nach BO fahre. Und dann erst Dienstag wieder arbeiten muss - Rosenmontag ist frei. :-) posted by GreenMilan am 30.01.2008 |
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Menschen sind schon komisch. Die haben jeden Tag andere Federn an. Manchmal sogar mehrmals am Tag. Und unsere Milan hat ab und zu noch neue Federn auf dem Kopf. Erst ist sie ganz normal wie immer braungrau, dann verschwindet sie hinter dem Vorhang und kommt irgendwann mit nassen Haaren und furchtbar stinkend wieder. Und eine halbe Stunde später piept es hinter dem Vorhang, sie geht wieder durch und kommt nach einer Weile wieder mit einem dieser furchtbaren Dinger auf dem Kopf! Ich weiß genau, dass diese Teile kleine Vögel fressen - oder ihnen zumindest die Farbe rauben! Eddy hat das gesagt, jawohl. Und der muss es wissen, er kennt das schließlich schon viel länger als ich. Nun ja - auf jeden Fall zieht sich Milan irgendwann das Ding vom Kopf und darunter sind ihre Haare knallrot geworden. HAH! Wusste ich doch, dass diese Dinger gefährlich sind!!! QUÄK!!! Was ich an Menschen ja am meisten mag ist diese Flimmerkiste, aus der so lustige Geräusche kommen. Besonders wenn es laut wird hab ich das gerne, da kann ich dann ganz laut mitpfeifen. Oder diese andere kleinere Kiste, aus der Musik kommt. Da kann man so schön mitzwitschern. Und Milan scheint das meistens auch zu gefallen. Am allerschönsten ist übrigens der Platz auf der Warmluftstange. Die funktioniert komischerweise nicht immer, aber wenn, dann ist das ganz toll. Da kommt von unten heiße Luft und man kann die Federn so richtig schön aufplustern und lockern. Bis einem zu heiß wird und man ein paar Runden zur Abkühlung fliegen muss. Ich mache mit Eddy immer einen Wettkampf, wer es länger aushält. Meistens er, er hat mehr Erfahrung und setzt sich etwas näher an den Rand, wo es etwas kühler ist. Milan hat uns diesen Platz extra gebaut, sagt Eddy. Das finde ich sehr nett. Wie gesagt - Menschen sind komisch. Aber auch sehr unterhaltsam. Das finde ich gut. Piep. posted by Jacky am 05.11.2007 |
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Eine große Leidenschaft in meinem Leben sind Unfälle. Jedenfalls muss das für Außenstehende so den Anschein haben. Letzte Woche fuhr ich auf dem Weg zum Bahnhof ein Reh an. Was damit geworden ist weiß ich nicht. Mein Auto hatte keinen Kratzer, der Förster konnte das Tier nicht finden, also hat die Polizei die Sache nicht weiter verfolgt. Vor 2 Tagen bin ich in und über ein nicht durchgeschnittenes Paketband gestolpert. Einmal Bodenküssen war daraufhin angesagt. Und damit meine ich das Wörtlich - ich hab mir die Lippe blutig gehauen und die Hände bekamen auch ordentlich was ab. Der Vogelkäfig auch, den ich in der Hand oben am Griff gehalten hatte. Zum Glück so, dadurch fiel er nicht ganz so tief, purzelte aber dennoch auf die Seite. Vogelfutter, Stangen und Vögel wurden gut durchgerüttelt, ein Futternapf hat es nicht überlebt und die Blicke, die ich von Eddie danach zugeworfen bekam, waren mordverdächtig. Sind aber alle wieder heile und einen neuen Pott besorge ich die Woche noch. Vor ca. 6 Jahren hab ich das bisher beste gebracht. Ich wollte mir ein paar leckerer grüner Böhnchen in Butter heiß machen. In einem Stieltopf. Die Küche war eng und so kam ich beim umdrehen an den Griff, der Topf drohte vom Herd zu rutschen. Ich bekam ihn gerade noch zu fassen - UNTER dem Topfboden. Erst mit der einen, dann mit der anderen Hand. Tags darauf hatte ich je Hand 4 unbewegliche weil verbrannte und eingewickelte Finger. Es war eine Woche vor meinem geplanten Umzug in die neue Wohnung. Früher bin ich ja geritten. Ich wunder mich bis heute, dass das immer so glimpflich ausging. Meine Blessuren beschränken sich auf angebrochene Rippen, wahrscheinlich an- oder gebrochenes Nasenbein, ein Stück abgesplitterter Zehenknochen und etliche blaue Flecken. Und das trotz Herunterfallen im Wald in vollem Galopp zwischen Baumstämmen und Herunterfallen auf einen Kiesweg aus dem Stand (Pferd erschreckt sich vor Hund, Pferd macht Satz nach hinten, ich nicht, Pferd guckt dumm auf sitzenden Reiter auf dem Boden, alle anderen Reiter können sich kaum auf ihren Pferden halten vor Lachen)... Auch sonst sind Unfälle ein ständiger Begleiter. Ob nun das Knie in voller Fahrt Bekanntschaft mit der Tischkante macht, der Türrahmen sich auf magische Weise plötzlich vor die Schulter schiebt, die Hand anstatt an der Tischkante vorbei zu gestikulieren diese genau an der Ecke erwischt, ich beim Hochziehen des Pulloverärmels abrutsche und mir auf diese Weise einen schönen Kinnhaken versetze - es gibt nichts, was es nicht gibt, was ich mir nicht schon angetan hätte. Einzig mit Messern bin ich mehr als vorsichtig - ich habe mich bisher noch nicht geschnitten. Niemals. Ich weiß, man soll es nicht beschreien... *dreimal auf Holz klopft - vorsichtig, um sich die Finger dabei nicht zu brechen* posted by GreenMilan am 08.10.2007 |
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...- wie dieser sollten abgeschafft werden. Man sollte gesetzlich regeln, dass man solche Tage vorzeitig beenden darf. Diese Tage – an denen einfach ALLES schief läuft!!! Die Kaffeepadmaschine gab mir deutlich zu verstehen: „Dies ist einer dieser Tage, an denen du besser gar nicht erst aufgestanden wärst.“ Um diesen Tag irgendwie beginnen zu können, hatte ich nämlich beschlossen mir einen doppelten Kaffee zu machen. Also den Halter für 2 Pads einlegen, 2 Pads glatt streichen, hineinlegen, andrücken, Deckel wieder zu machen, Verriegelung runter, auf die Taste mit den \_/° \_/° drücken und auf herrlich duftenden schwarzen Crema-Kaffee warten. Und was kommt? Hellbraune Brühe. Doch nicht nur in die Tasse, nein, es sproddelte munter über den ganzen Kühlschrank, auf dem die Maschine steht. Dass mir erst ein Kollege „Ausmachen, mach doch einfach aus!“ zurufen musste, spricht nicht gerade für eine fortgeschrittene Wachheit meinerseits. Auch das aufwischen der Kaffee-Versuchs-Zeremonie gestaltete sich umständlich. Ich lief für jeweils 3-4 Papiertücher quer durch den Raum, aufwischen, wegwerfen und neue holen. Bis wieder jener vorwitzige Kollege mit den Worten „nimm doch gleich nen ganzen Stapel“ mir eben jenen in die Hand drückte. Sparte jedenfalls Laufarbeit. Und der Kühlschrank ist obenauf jetzt wieder richtig schön sauber. Und im 2. Versuch hat dann auch das Kaffee-Tasse-Zusammenspiel funktioniert. Meine Schreibarbeit am PC machte mir weiterhin deutlich „Das ist wirklich nicht dein Tag!“ und so strotzte jedes Wort, jeder Halbsatz vor Buchstabendrehern oder -vergessern. Doch Word setzte noch einen drauf. Man nehme eine Vorlage, in der sich auf Seite 3 und 4 ein Abschnittswechsel befindet, mit dem auf den Seiten 4 und 5 unterschiedliche Kopfzeilen erzeugt werden, verändere ein klein wenig den Text und siehe da - plötzlich gibt es nur noch eine einzige Kopfzeile. Alles Fluchen, Hadern, Schimpfen umsonst. Auch neues Einfügen eines Abschnittswechsels brachte kein neues Ergebnis. Aber ganz so doof wie ich immer tu bin ich nu auch nicht. Hab Word einfach ausgetrickst und ein Textfeld eingefügt, rahmenlos, dahin, wo ich eigentlich die Kopfzeile haben wollte. Essen an solchen Tagen gestaltet sich übrigens auch als mindereinfach. Dass ich heute morgen zu nachtschlafener Zeit noch daran gedacht habe mein Mittagessen aus dem Kühlschrank mit zur Arbeit zu nehmen, grenzt ja schon an ein kleines Wunder. Da konnte und durfte ich einfach nicht mehr erwarten. Also taperte ich mit meinem hübsch auf einem Porzellanteller drapierten Huhn mit Reis zur Mikrowelle (die sich im übrigen direkt neben der erwähnten Kaffeepadmaschine befindet, genauer gesagt hinter ihr) und schob das ganze für 3 min bei 600 Watt hinein. Was wieder heraus kam war ein zum Anfassen zu heißer Teller mit dampfendem herrlich duftendem Huhn-Reis-Gemüse-Gemisch. Ein zusammengefaltetes Blatt der heute morgen schon sehr nützlichen Papiertücher gewährte den Transport in mein eigenes Zimmer, ganz ohne Brandblasen. Nur das Absetzen auf die Tischplatte nicht. Wegen dem dafür notwendigen Winkel von Hand-Teller-Tischplatte verbrannte ich mir erst die Finger, dann ließ ich den Teller ein stückweit fallen und das halbe Essen verteilte sich über Tischplatte und Tastatur. Nach dem aufwischen, zusammenklauben und aus der Tastatur herausschütteln war das Essen zum Glück nicht mehr zu heiß, aber auch noch nicht zu kalt. Ob damit der Tag eine Wendung nimmt? Es bleibt abzuwarten... Nachtrag: Eine halbe Flasche Shunji, ein heißes Essen, ein nettes Buch und der Tag nahm doch noch ein gutes Ende. posted by GreenMilan am 12.09.2007 |
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Guten Tag, mein Name ist Jacky. Ich wollte mich auch mal vorstellen, da ja hier dauernd über mich bzw. uns geredet wird. Also - ich und Eddy wohnen bei Milan.
Eddy ist so ne Art großer Bruder für mich, langsam mausert er sich aber zu
einem echten Lebensabschnittsgefährten. Obwohl er ab und zu doch noch ein
rechter Stinkstiefel ist und mich immer vom Essen wegjagt, damit er selbst
das beste futtern kann. Dabei ist er wirklich dick genug. Ab und zu halte
ich mal gegen, dann geht er im Nu stiften. Am Samstag waren wir beim Tierarzt,
hat Eddy gesagt. Ihm wurden die langen Krallen geschnitten und statt dass er
nun glücklich ist, dass er nicht dauernd hängen bleibt und auf die Nase
fällt, wenn er hinter mir her rennt, ist er tagelang brummelig, dass er
gefangen wurde. Doofnase.
posted by Jacky am 07.08.2007 |
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1.: Sind sie glatt, will man sie
wellig. Sind sie wellig, will man sie gelockt. Sind sie gelockt, will man
sie glatt. Und das ganze kreuzundquer durcheinander. Und mit "man" ist hier
"frau" zu verstehen... Vögelchen meinen zwar, dass Federn auch nicht wirklich gut sind, die jucken immer und liegen grundsätzlich falsch, wenn ich das richtig interpretiere, aber Haare, nicht wahr - HAARE - sind echt nen Murks. Was ne blöde Erfindung. Naja, so ganz kahl würde vielleicht erstmal blöd aussehen, wäre aber nur eine Sache der Gewöhnung. posted by GreenMilan am 30.07.2007 |
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Ich fange einfach mal meinen neuen Blog mit etwas Schönem an. Gebucht war ein Flug von Düsseldorf nach Mailand-Bergamo, ein Mietwagen mit Klimaanlage über holiday autos und eine Ferienwohnung für 7 bzw. 8 Tage, irgendwie alles über Umwege über den ADAC. FREITAG: Es fing an, mitten
in der Nacht, gegen halb fünf Uhr freitags morgens. Wir hatten bei
k-parking den Urlaub für unser Auto
gebucht. Samt jemandem, der den Wagen vor dem Gate abholt, parkt und am
Anreisetag wieder vor dem Flughafen wartet. Da es reichlich frostig war, bin ich
mit den Koffern schon mal in den Flughafen rein gegangen, Stefan (mein Schatz)
sollte den Wagen übergeben. Das dauerte und dauerte, endlich kam er dann, etwas
verstimmt. Er hat dann erzählt, dass der Typ uns nicht auf der Liste hatte, erst
auf dem Zettel vom nächsten Tag. Er nahm den Wagen aber dann für den enormen
Aufschlag von 3€ für den einen Tag länger doch mit. SAMSTAG: Am nächsten Tag
ging es dann ins Gardaland, einen hübschen Freizeitpark mit schönen Darkrides
und gutem Theaming, der im Sommer bis Mitternacht geöffnet hat. Die lauten
Besucher des Parks störten etwas, man bekam Ohrensausen von dem Krach. Nachdem
ich dann auch ein richtiges Klo im Piratenviertel gefunden hatte (in Italien
gibt es noch reihenweise Plumpsklos; wie im Mittelalter), hielten wir bis halb
zwölf durch, auf dem Weg zum Auto bekamen wir sogar das Feuerwerk mit, klein
aber fein. SONNTAG: Es wurde erst mal telefoniert. Mit holiday autos ("kein Problem, das Geld für die Taxifahrt reichen Sie einfach bei uns ein, wir erstatten das"), mit Europcar in Bergamo-Airport ("da kann ich Ihnen nicht helfen, entweder fahren Sie nach Verona oder nach Garda, da ist die nächste Station von Europcar, ich sag Ihnen die Nummer") und Europcar in Garda ("wir haben geschlossen, kommen Sie morgen"). Also verbrachten wir einen gemütlichen Tag in unserer gemütlichen FeWo, zum Glück hatten wir genug zu futtern eingekauft. MONTAG: Neuer Tag, Neues
Glück. Zu Fuß den Berg runter, nen weiteren guten Kilometer an der Straße und
dem See entlang nach Torri. Dort, das wussten wir, war eine Busstation samt
Kiosk, in dem die Fahrkarten verkauft wurden. Wir warteten also mit ca. 12
anderen deutschen Touristen auf unseren Bus, der dann auch mit kaum
halbstündiger Verspätung eintrudelte. Die Busfahrt ins ca. 20 km entfernte Garda
war dann auch recht entspannt, man hatte ja ein Ziel vor Augen. Die
Europcar-Filiale war schnell gefunden, wir waren dort schon des öfteren vorbei
gefahren. DIENSTAG: Wir gönnten uns einen erholsamen Tag im Gardaland. Den hatten wir dann auch nötig. Etliche schöne Bilder entstanden dabei, weil wir bis in die Nacht blieben. Wir hatten ja jetzt ein Auto mit Licht. Der Tag war ereignislos, erholsam, etwas anstrengend, die Italiener waren verflixt laut, die Fahrten und Bahnen schön. Wir hielten erstaunlich gut durch. Lag wohl an den Unmengen Wasser und Apfelschorle, die wir in uns schütteten. MITTWOCH: Sightseeing war
geplant. Also Apfelschorle und belegte Brote gepackt und ab ins Auto. Gut
gelaunt ging es zum Staunen rund um den See bis nach Norden durch das
überbevölkerte Riva, dann auf der anderen Seite wieder runter, durch Saló und
weiter bis Sirmione, eine durch eine schlauchförmige Straße mit dem Festland
verbundene kleine Insel. DONNERSTAG: Nachdem die Schlüsselsuche verdaut war, fiel uns auf, dass wir viel zu wenig Fotos gemacht hatten und wir wollten einen Großteil der Tour um den See noch mal machen. Also ab ins Auto und wild drauflos geknippst. Wieder durch das seltsame Riva bis nach Saló. Da die Gegend danach nicht mehr allzu viel zu bieten hatte, suchten wir dort eine kleine Bar am Straßenrand auf, mit richtigem echtem Klo. So verlief die Rückfahrt dann auch entspannt. Ein schöner ruhiger Tag. Abends war lecker Pizza essen gehen in ner Pizzeria im Inland. Die beste Pizza seit Jaaahren. Satt und zufrieden war dann Aufräumen und Packen angesagt, es war ja leider schon unser letzter Abend in der FeWo. Irgendwie kam Schröder dabei die Idee in einen Putzteufel zu mutieren und fing an noch die Schränke auszuwischen und richtig zu Putzen. FREITAG: Abreisetag. Um 10
sollte jemand von der Vermietung kommen um die Wohnung abzunehmen und die
Kaution zurück zu zahlen. War dann auch in glatten 5 Minuten erledigt. 4 davon
brauchten wir, um die Koffer nach draußen zu transportieren. Mit dem Geld zum
Auslösen meines eigenen Autos in Düsseldorf versehen, machten wir uns auf in den
Park. Mit nachdenken sind wir nämlich zu dem Schluss gekommen, dass das die
sinnvollste Möglichkeit ist, den letzten Tag zu verbringen; der Flug ging ja
erst abends. Der Parkplatz ist sicher, die Koffer klaut also niemand,
nachmittags geht auch niemand, so dass man sich auf dem Parkplatz deutschland-
und flugtauglich machen konnte. Gesagt, getan. Tja, das war der Abenteuerurlaub, den wir zwar nicht gebucht, aber bekommen haben. Alles in allem trotzdem schön. Alleine die Landschaft ist eine Wiederholung wert. Bilder vom Park, der Gegend und unserer Hütte gibt's übrigens beim Raketenforscher. posted by GreenMilan am 27.07.2007 |
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letztes Update vom: 13.10.2009